florine stettheimer – entführt ins new york der 20er jahre

ihre verzaubernden gemälde passen so gut zum lenbachhaus, als wären sie hier zu hause.

florine stettheimer entführt den besucher
mit ihren verwunschenen, verträumten und doch sehr pointierten werken in eine andere welt.
es ist das new york der künstler und der salons, alles wirkt so unbeschwert.
leben musste die künstlerin nicht von ihren werken. nachdem sie 1916 in einer ausstellung bei knoedler in new york kein einziges der werke verkauft hat, beschloss sie ihre bilder nie mehr anzubieten.
ihre herkunft aus einer bankiersfamile ermöglichte ihr diese freiheit. die familie, mutter und zwei schwestern, sind auch die protagonisten der salons und einiger der grossformatigen gemälde,
die gesellschaft und lebensgefühl der 20er jahre wiederspiegeln. mit einer grossen portion humor erzählt eines der werke vom begehrten ausverkauf bei bendel in new york.

neben portraits von künstlerfreunden und familie,
den vergnügungen in der stadt und auf dem land,
zeigt das lenbachhaus bühnenbild- und kostümentwürfe von florine stettheimer.
die teils dreidimensionalen werke spiegeln die ganze materialverliebtheit der künstlerin wieder.

bis zum 4. januar im lenbachhaus

http://www.lenbachhaus.de/

 

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